Leitfaden zur Knochengesundheit
Ein kompakter Ratgeber darüber, wie sich Knochensubstanz im Laufe des Lebens erneuert — und welche Mineralstoffe nachweislich zur Erhaltung normaler Knochen beitragen.
Das Problem
Knochen sind kein starres Gerüst, sondern ein lebendiges Gewebe, das fortlaufend ab- und wieder aufgebaut wird. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich dieser Umbauprozess, während der Bedarf an Bausteinen wie Calcium und Magnesium gleich bleibt — oder sogar steigt.
Wird diesem Bedarf nicht ausreichend Rechnung getragen, kann sich die Knochendichte im Laufe der Jahre schleichend verändern. Ein bewusster Umgang mit der Zufuhr relevanter Mineralstoffe ist daher ein sinnvoller Teil der Vorsorge im Alter.
Wissenschaftliche Grundlage
Die folgenden Aussagen sind von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geprüft und zugelassen.
EFSA-zugelassene Aussage: Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt
Calcium bildet gemeinsam mit Phosphat die mineralische Grundsubstanz des Knochengewebes. Über 99 % des körpereigenen Calciums sind in Knochen und Zähnen gespeichert — eine kontinuierliche Zufuhr unterstützt den lebenslangen Erhalt dieser Struktur.
EFSA-zugelassene Aussage: Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
Rund 60 % des Magnesiums im Körper befindet sich im Knochengewebe, wo es an der Bildung und Stabilität der Knochenmatrix beteiligt ist. Magnesium wirkt dabei eng mit Calcium zusammen — wie zwei Fäden, die gemeinsam ein Gewebe tragen.
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